Drachen ABC
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Hier Buchstaben des Alphabets in Drachenschrift und die Erklärung

zu den Begriffen die mit den Buchstaben beginnen


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Alter
Drachen können sehr alt werden, oft 500 oder gar 1000 Jahre. Da die wenigsten Drachen allerdings an Altersschwäche sterben,
sondern eher an Krankheiten oder durch Unfälle, lassen sich Alter und Lebenserwartung jedoch nicht genau abschätzen.
 

Anatomie
Drachen sind Reptilien, allerdings warmblütige Tiere, deren Körpertemperatur von innen heraus konstant gehalten wird. Das heißt,
sie passen sich gut an jegliches Klima an und sind nicht davon abhängig, ihren Körper durch Sonneneinstrahlung zu erwärmen.
Dadurch sind sie auch tag- und nachtaktiv. Der schlangen- oder reptilienähnliche Körper ist gänzlich mit >Schuppen bedeckt,
viele Drachenarten besitzen >Flügel.
 

Ancalagon
Auch Ancalagon der Schwarze genannt, war der furchtbarste Drache, der je >Tolkiens fiktive Welt Mittelerde betreten hatte.
Sein Name bedeutete soviel wie "Klaffender Schlund". Er war der erste geflügelte Feuerdrache (nach dem flügellosen >Glaurung,
der der erste aller Feuerdrachen war), der mit seiner Drachenbrut Angband verließ und wie ein Sturm über >Morgoths Feinde herfiel.
Doch auch Ancalagon wurde wie viele seiner Art erschlagen. In der Schlacht von Valar wurde er von den Großen Adlern und Earendil,
dem Seefahrer, besiegt und getötet. Sein Körper war so schwer, daß er im Fallen die Türme von Thangodrim zerschmetterte
und die Höhlen von Angband unter seinem Gewicht aufbrachen.
Nach seinem Tod tauchten erst im Dritten Zeitalter der Sonne bei Tolkien wieder Drachen auf.
 

Argonautensage
Nach der alten, frühantiken Sage bewachte einst ein grausamer Drache das Goldene Vlies,
das im Land der Kolcher am Roten Meer aufbewahrt wurde.
Der griechische Held Jason segelte mit seinem Schiff Argo und seinen nach dem Schiff genannten Getreuen,
den Argonauten, dorthin, um mit Hilfe Medeas das Goldene Vlies zurückzuerobern.
 

Azi Dahaka
Ein Drache in der Mythologie Vorderasiens. Der persische Held Feridun besiegte den Drachen einst,
indem er ihn in den magischen Berg Demavend sperrte.

 
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Bard, der Bogenschütze
Jener legendäre Held, der in Tolkiens "Der kleine Hobbit" den Feuerdrachen Smaug besiegte,
indem er ihm einen Pfeil in eine verletzliche Stelle schoß.
 
Behausung
Drachen wohnen üblicherweise in Höhlen, Schluchten oder Grotten.
Die Drachenbehausung wird sehr genau an die Bedürfnisse ihres Bewohners angepaßt
und besteht meist aus zwei oder drei aneinandergrenzenden Höhlen.
 
Bestiarien
Populäre, mittelalterliche Kompendien, in denen viele Tiere und Pflanzen,
die damals tatsächlich vorhanden waren, wissenschaftlich beschrieben wurden – aber auch
Fabelwesen wie der Drache und das Einhorn wurden dort typisiert, beschrieben und katalogisiert.
 
Brut
Drachen kümmern sich gemeinsam um ihre Brut, auch das Männchen brütet die gelegten
Eier und verläßt die Partnerin nicht, wie viele andere Reptilien dies tun.
Er bewacht das Gelege gut und entfernt sich höchst selten vom Nest,
sorgt für die richtige Temperatur und wendet die Eier sogar, wenn dies nötig ist.
 
Bunyip
Eine drachenähnliche Gestalt in der Mythologie der australischen Ureinwohner
 
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Cercamon
Ein mysteriöser Drachenprinz, der im Mittelalter in Frankreich gelebt haben soll.
 
Charakter
Drachen sind scharfsinnig, klug, mutig, stolz, kräftig, und sich ihrer Stärke bewußt.
Manchmal gelten sie als gerissen und verschlagen, oft auch als unverschämt.
Sie haben Sinn für Humor und besitzen durchaus eine gehörige Portion Ironie,
sind geheimnisumwittert, magiebegabt und haben ein Faible für Gold und Juwelen,
aber auch für Kunst, Poesie, Literatur und vor allem Rätselaufgaben.
Drachen zu klassifizieren erscheint bisweilen unmöglich – denn jeder einzelne Drache
ist genaugenommen eigentlich eine Spezies für sich.
Die Gesinnung der Drachen ist sehr unterschiedlich - während es in Tolkiens Welt Mittelerde
ausschließlich böse und grausame Drachen gibt, können die Schuppentiere der Drachenlanze-Saga
zum Beispiel guter oder böser Gesinnung sein.
Auch in den unterschiedlichen Kulturkreisen gibt es große Unterschiede in der
Charakterisierung der Drachen: während in der westlichen Mythologie der Drache meist als grausamer
Menschenfresser und Jungfrauenräuber dargestellt wird,
hat er in der fernöstlichen Mythologie einen ganz anderen Stellnwert,
er gilt als beinahe göttliches Wesen, das geschätz und verehrt wird.
 
Chinesische Mythologie
In der chinesischen Mythologie stellt der Drache eine Symbiose aus neun Tieren dar.
Er hat die Hörner eines Hirsches, den Kopf eines Pferdes, die Augen eines Dämons,
den Hals einer Schlange, die Ohren eines Ochsen, den Unterleib wie eine große Muschel,
die Schuppen eines Karpfen, die Klauen eines Adlers und die Fußsohlen eines Tigers.
Auch gilt der Drache als Bewacher von göttlichen Horten und Schätzen,
die Sterblichen verwehrt bleiben. Zur Verteidigung kommt das göttliche Element Feuer zum Einsatz.
Als Parallele der abendländischen Mythologie kann man hierzu die Nibelungensage ansehen.
In China gilt der Drache auch als halbgöttliches,
großmütiges und edles Geschöpf der höheren Sphären,
der seine Kräfte meist zum Wohle der Menschheit einsetzt.
 
Cuelebre
Nach einer alten Sage wurde einst eine Maid, die sich jeden Tag an einer Quelle
ihr goldenes Haar kämmte, als Strafe für ihre Faulheit und Eitelkeit vom Geist
der Quelle in den Drachen Cuelebre verwandelt und mit einem Fluch belegt.
 
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Dornendrache
Eine sehr seltene und äußerst wehrhafte Drachenart,
deren Körperoberseite mit harten und spitzen Dornen überzogen ist.
 
Drachenarten
Es gibt unzählbar viele Drachenarten, wobei ihre Kategorisierung äußerst schwierig ist.
In der europäischen Mythologie werden sie meist nach ihrer Flugfähigkeit unterschieden,
hier gibt es neben den gewöhnlichen Flugdrachen z. B. die flugunfähigen Lindwürmer.
In der fernöstlichen Mythologie werden die Drachen in Wasser- und Himmelsdrachen
sowie die kaiserlichen Drachen eingeteilt. In Tolkiens Welt Mittelerde unterscheidet
der Schriftsteller Drachen in Kaltdrachen (ohne die Fähigkeit, zu fliegen und Feuer zu spucken)
und Heiß- oder Feuerdrachen (Urulóki). In der Drachenlanze-Saga werden die Drachen nach ihrer Schuppenfärbung unterschieden – so gelten die bronzenen,
silbernen und goldenen Drachen als guter Gesinnung, während beispielsweise rote, blaue
oder schwarze Drachen böser Gesinnung sind. Man kann Drachen in drei große Gruppen einteilen:
Feuer-, Wasser- und Erddrachen, jedoch sind unzählige Unterarten möglich:
Seedrachen, Meeresdrachen, Zwergdrachen, Eisdrachen, Feuerdrachen, Kristalldrachen,
Vulkandrachen ... die Auswahl ist praktisch grenzenlos.
 
Drachenblut
Dem Blut der Drachen werden oft magische Kräfte zugeschrieben. So badete einst der legendäre
Siegfried in dem Blut des erschlagenen Fafnir, was ihn unverwundbar machte.
In Tolkiens Welt Mittelerde hatten die Drachen schwarzes, giftiges Blut,
während ihr Atem nach Schwefel und Feuer stank.
 
Drachenhort
Mit Hort ist eigentlich "Schatz" gemeint, jedoch bezeichnet man im allgemeinen Sprachgebrauch
auch oft die Behausung des Drachen als dessen Hort, weil er in diesem seine Schätze hütet.
 
Drachenlanze
Die Erzählungen und Sagas von Margaret Weis und Tracy Hickman. Die Drachen der Dragonlance-Saga
 sind strikt in gut und böse aufgeteilt. Die goldenen (z. B. Pyros), silbernen (Silvara)
und bronzenden (Khirsah) Drachen sind stets guter Gesinnung, während sich rote, blaue, grüne
(wie Cyan Bloodbank) usw. dem Bösen verschrieben haben.

Drachentöter
Zu Zeiten, als Drachen überall in der Welt verbreitet waren, waren Drachentöter noch häufig anzutreffen.
Das Erlegen eines Drachen versprach oft reiche Belohnung, Ruhm und Ehre.
Im Christentum konnte man sich den Rang eines Drachentöters und einen Heiligenschein erwerben,
indem man einen Drachen erschlug. Berühmte Drachentöter sind der Heilige Sankt Georg oder Siegfried,
der den Drachen Fafnir niederstreckte.
 
Drachenzug
Eine alljährliche Tradition beim chinesischen Neujahrsfest. Drachen aus Papier und Stoff –
bis zu 20 Meter lang – werden an langen Stangen durch die Straßen getragen.
Die Stangenträger tanzen dabei, so daß sich der Papier- oder Stoffdrache durch die Stadt schlängelt.
Dies soll im neuen Jahr Glück und Erfolg bringen.
 
Draco
Wer kennt ihn nicht, den liebenswerten Drachen aus dem Kinospektakel "Dragonheart"?
Draco war der letzte aller Drachen, einst gab er die Hälfte seines
Herzens dem verwundeten Prinzen Ainon, um ihm damit das Leben zu retten,
 wurde zuletzt aber selbst getötet.
 
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Eisdrachen
Leben in kalten Gebieten und haben auch "kaltes" Feuer, das heißt, einen Gegner können sie
mit ihrem Atem einfrieren. Ihre Färbung ist überwiegend weiß, silbern oder helles Perlmutt,
wodurch sie sich in ihrem Lebensraum beinahe unsichtbar machen können.
 
Europa
In der abendländischen Mythologie fristete der Drache im Gegensatz zur chinesischen Mythologie
ein hartes Dasein, wurde verfolgt, gejagt und getötet, da er als böse und verschlagen galt.
Im Christentum personifizierte er die Ausgeburt der Hölle.
 
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Färbung
Die Färbung des Drachen hängt hauptsächlich von den Mineralien in der Schuppenoberfläche ab.
Beinahe alle Farbtöne können bei Drachen vorkommen, wobei der Drache nie ganz einfarbig ist,
die Schuppen schimmern oft in den verschiedensten Tönen einer Farbe, oft auch mit metallischem Glanz.
 
Fafnir
In der Nibelungensage der Drache, der in einer Höhle den Nibelungenhort bewachte und
schließlich von Siegfried getötet wurde. Ein Bad des Helden in Fafnirs Blut machte ihn unsterblich.
 
Familie
Die Familie eines Drachen ist oft sehr strengen hierarchischen Strukturen unterworfen.
Oberhaupt ist stets der Drachenvater, alles dreht sich um dieses alte, weise und gerechte Männchen,
das im Zweifelsfall das letzte Wort hat und Streitigkeiten schlichtet.
Auch ist er der Namensgeber für seine Kinder – ihren wahren Namen erhalten
die Drachen bei der Geburt durch den Vater.
 
Feuerdrachen
Bei Tolkien auch Urulóki genannt, siehe dort.
 
Fliegen
Der Drache ist die größte aller flugfähigen Wesen. Um solche Körpermassen in der Luft bewegen zu können,
ist allerdings ein besonderes Gelenksystem nötig und auch die Knochen sind speziell daran angepaßt.
Die großen Knochen sind hohl, um das Gewicht weitmöglichst zu reduzieren.
 
Flügel
Nicht allen Drachenarten ist Flugfähigkeit gegeben, Lindwürmer beispielsweise besitzen keine Flügel.
Für die Flügel ist ein besonders kräftiges Gelenksystem erforderlich,
das bei keiner andern Kreatur in dieser Weise vorhanden ist. Die Flugmuskulatur setzt an äußerst
kräftigen und breiten Schultern an. Die Schwingen selbst bestehen aus ledriger Haut,
ähnlich denen einer Fledermaus, die Flügelknochen sind mit Gelenken ausgestattet und sehr beweglich.
 
Fuchur
Der weiße Glücksdrache aus Michael Endes Buch "Die unendliche Geschichte", die auch verfilmt wurde.
 
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Georg, St. Georg
Der legendäre, vielverehrte Schutzpatron Englands – in der christlichen Mythologie der bekannteste
Drachentöter wohl überhaupt. Die Legende um Georg wird meist mit ihrem Schauplatz nach Libyen verlegt.
Dort wurde ein Dorf von einem grausamen Drachen bedroht, und nachdem man schon alle Schafe geopfert
hatte und dazu überging, nun auch die Kinder dem Drachen darzubieten, traf dieses schwere Los
auf die Tochter des Königs. Sie wurde aber von besagtem Georg gerettet, der den Drachen
in einem fürchterlichen Kampf besiegte. Jedoch tötete er das Untier nicht an Ort und Stelle,
sondern fesselte ihn, brachte ihn in das Dorf und überzeugte die Bewohner,
daß allein sein christlicher Glaube den Sieg ermöglicht hatte. Daraufhin ließen sich die Dörfler
im Namen Christi taufen. Georg wird als Heiliger verehrt.
 
Gestaltwandler, Verwandlung
Dem Drachen wird in der chinesischen Mythologie auch ein magisches Element zugeschrieben,
es heißt er könne sich in Menschengestalt verwandeln oder sich gänzlich unsichtbar machen.

Glaurung
Drache aus Tolkiens Welt Mittelerde, Drache von Angband. Glaurung war der erste und mächtigste
aller Urulóki genannten feuerspeienden Drachen und wurde auch Vater der Drachen genannt.
Getötet wurde Glaurung durch den Helden Túrin Turambar, der eine List anwandte,
um den Drachen mit seinem Schwert zu erstechen.
 
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Heilkunde
In der chinesischen Mythologie heißt es, daß in alten Zeiten pulverisierten Drachenknochen
und –zähnen segensreiche Heilkräfte innewohnten. Noch heute basiert die chinesische
Medizin auf einem rein natürlichen Prinzip.
 
Hierarchie
In der chinesischen Mythologie stehen an unterster Stelle die Drachen der Erde und des Wassers,
darüber die kaiserlichen und an höchster Stelle die himmlischen Drachen.
 
Horoskop, Astrologie
Dem Drachen als Tierkreiszeichen in der chinesischen Astrologie werden unter anderem folgende
Eigenschaften zugeschrieben: Mut, Kraft, Überlegenheit, Sturheit, Scharfsinn,
künstlerische Begabung, starke Einbildungskraft, Energie. Im Zeichen des Drachen Geborene
spucken Feuer und greifen nur an, wenn etwas, das ihnen lieb und wertvoll ist, in Gefahr schwebt.
Für seine Ideale, ein hohes Ziel oder einen Freund riskiert ein Drachegeborener alles,
sie sind die geborenen Kämpfernaturen und geben niemals auf. Sie sind unbeugsame Idealisten,
stolz, eigensinnig, sehr direkt in ihren Äußerungen, aber denkbar schlechte Diplomaten.
Sie sind oft freiheitsliebend und eigenbrötlerisch und wirken nach außen hin oft arrogant.
 
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Jilocasin
Ein Drache, der vor langer Zeit in der Gascogne lebte und sich in menschliche Gestalt
verwandeln konnte, in der er am Hof der Eleonore von Aquitanien erfolgreich an manchem
Dichterwettstreit teilnahm. Seine beiden Söhne wurden später als "Ritter des Drachen" bekannt.
 
Jormungander
Die Midgardschlange – ausgebrütet von Loki, dem Gott des Bösen, wand sie sich auf der Erde
entlang und ihr abscheulicher Drachenkopf und ihr endloser Hals überragten das Land einst
wie eine schuppige Säule. Als diese fürchterliche Erscheinung vor die Asen,
die nordischen Götter, trat, schleuderte sie Odin, der Allwissende tief in den Ozean hinab.
Doch Jormungander hörte nicht auf zu existieren, tief im Meer wuchs sie heran,
bis ihre mächtige Statur den Globus umringte. Dort wird sie bleiben bis Ragnarök,
dem Tag des Letzten Kampfes, an dem sie schließlich dem mächtigsten Asen gegenüberstehen wird
 – Thor, dem Gott des Donners. Dies alles berichtet die Midgardsage.
 
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Kaltdrachen
Eine der Kategorien, in die J.R.R. Tolkien seine Drachen unterteilte. Kaltdrachen konnten
im Gegensatz zu den Urulóki, den Feuerdrachen, weder Feuerspeien noch fliegen,
aber sie besaßen kräftige und messerscharfe Zähne und Klauen und waren durch eisenharte
Schuppen geschützt. Im ersten Zeitalter in Tolkiens fiktiver Welt Mittelerde vernichteten
sie dort ganze Landstriche. Scatha der Lindwurm war wohl der berühmteste und gefürchtetste
aller Kaltdrachen.
 
Klauen
In der chinesischen Mythologie wird der Drache meist mit vier Klauen an jedem Fuß dargestellt,
nur der kaiserliche Drache besitzt fünf Klauen.
 
Knochen
Drachen besitzen große Hohlknochen, um ihr Körpergewicht zu reduzieren. Auch ist ihnen ein
besonderes Gelenksystem zu eigen, auf dem der Flügelapparat aufgebaut ist. In der
chinesischen Mythologie galten pulverisierte Drachenknochen als segensreiches Heilmittel.
 
Körperbau
Drachen sind echsenähnliche Tiere, groß und kräftig, mit einem langen, eher schlangengleichen
Körper, der von harten, glänzenden Schuppen bedeckt ist. Es gibt flügellose
Drachen wie die Lindwürmer, aber auch flugfähige Drachen.
 
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Ladon
Ein hundertköpfiger Drache in der griechischen Mythologie, Wächter der goldenen Äpfel der Hesperiden
 (den "Töchtern des Abends", die am Atlasgebirge, im äußersten Westen der Mittelmeerwelt, lebten).
Der Drcahe Ladon wird von Herakles bei der Ausführung seiner elften Arbeit erschlagen,
die darin bestand, drei der Äpfel zu stehlen.
 
Laufdrachen
Eine flugunfähige Drachengattung, bei der Flügel und Flugapparat nicht vollständig ausgebildet sind.
Jedoch – im Gegensatz zu Lindwürmer oder Wyvern – mit zwei Beinpaaren ausgestattet,
die ihnen eine schnelle Fortbewegung an Land ermöglichen.

Lebensraum
Drachen waren überall auf der Welt verbreitet – sie leben in gemäßigtem Klima ebenso wie in heißen,
trockenen Wüsten, feuchten Regenwäldern und sogar in Gebieten, die mit ewigem Eis bedeckt sind.
Dadurch, daß Drachen im Gegensatz zu anderen Reptilien Warmblüter sind, und ihre Körpertemperatur
automatisch konstant gehalten und nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist, ist es ihnen möglich,
sich jedwedem Klima anzupassen.

Legenden
Vor allem in der christlichen Mythologie wird der Drache häufig als Symbol des Bösen dargestellt,
das niedergekämpft werden muß. Berühmte Heiligenerzählungen sind beispielsweise die Legenden
vom Heiligen Georg oder der Heiligen Martha.
 
Leviathan, auch Livjatan
Für diesen Begriff finden wir zwei Bedeutungen. Einmal im Alten Testament, dort galt der
Leviathan als scheußliches Meeresungeheuer, das seit dem fünften Schöpfungstag existierte
und sie Kräfte des Chaos symbolisierte. Nach einer hebräischen Überlieferung wird er am Ende
der Zeit in einem Kampf mit dem Erzengel Gabriel besiegt werden. Die Christen glaubten,
der Teufel zeige sich in der Gestalt Leviathans.
Eine andere Auslegung aus der phönizischen Mythologie beschreibt ihn ebenfalls als grausamen
Seedrachen, dessen Name Leviathan "gewundenes Tier" bedeutet. Die Gestalt des Leviathan geht
zurück auf den Kanaanäischen Lotan, ein siebenköpfiges Monster, und auf Tiamat,
den Chaosdrachen aus der mesopotamischen Mythologie.
 
Lichtdrachen
Eine extrem seltene Drachenart, die stark magisch begabt ist. Die wenigen Exemplare,
die gesichtet wurden, waren stets von einer Art Korona hellen, strahlenden Lichts umgeben.
 
Lindwürmer
In Tolkiens Welt Mittelerde waren dies die mächtigsten Kreaturen, die Morgoth in Arda züchtete
– gewaltige Bestien, die mit Zauberkräften ausgestattet waren und stahlharte Schuppen und
messerscharfe Klauen und Zähne besaßen. Die Menschen und Elben Mittelerdes nannten
diese feuerspeienden Ungeheuer die Drachen Morgoths.
 
Long (auch Lung)
Drache in der chinesischen Folklore und Mythologie, ein wohltätiger Regenbringer
und Herrscher über die Wasser der Wolken, der Flüsse, Seen und Meere. Er besaß
"das Geweih eines Hirschs, den Kopf eines Kamels, die Augen eines Dämons,
das Genick einer Schlange, die Schuppen eines Fischs, die Klauen eines Adlers,
die Pfoten eines Tigers, die Ohren eines Bullen und die langen Schnurrhaare einer Katze".
 
 
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Magie
Drachen sind der Magie mächtig, selten verschreiben sie sich aber der schwarzen Magie.
Meistens beziehen sie ihre magischen Kräfte aus der Natur in Form von Erd- oder Wassermagie.
Drachen beherrschen die Elemente und können sich manchmal auch verwandeln und
Illusionen schaffen, die sie oft über Tage hinweg aufrecht erhalten können.

Makara
Der indische "Drache" taucht schon im Altertum auf und gleicht eher einem Krokodil als einem Drachen.
 
Marduk
Marduk war der Schutzgott der sagenhaften Stadt Babylon und trug einen Drachen als
Symbol- und Wappentier, der den Kopf und den Schwanz einer Schlange, den Körper
und die Vorderbeine eines Löwen und die Hinterbeine eines Falken hatte.
Marduks Drachensymbol schmückte das gewaltige Ischtar-Tor in Babylon.
Er besiegt im Kampf die Göttin des Meeres, Tiamat, die üblicherweise als große Drachin dargestellt wurde.
 
Margareta von Antiochien
Eine christliche Legende erzählt von der Heiligen Margareta, die sich einst weigerte,
einen Heiden zum Mann zu nehmen, in ein Gefängnis verbannt und dort von einem Drachen verschlungen wurde.
Mit Hilfe des Kreuzes gelang es ihr jedoch, den Drachen zum Bersten zu bringen und sich aus ihm zu befreien.
Margareta wurde zur Schutzheiligen der Geburt erkoren.
 
Martha
Die Heilige Martha überwältigte nahe der französischen Stadt Tarascon einen Drachen,
indem sie ihn angeblich mit Weihwasser besprengte und Loblieder auf den Herrn sang.
 
Melusine
Nach einer alten französischen Sage war Melusine, die Gemahlin eines hohen Grafen, fähig,
sich beim Baden in einen Drachen zu verwandeln. Durch den Vertrauensbruch ihres Gatten,
der einst geschworen hatte, sie nie beim Bade zu beobachten, wurde sie einst vertrieben
und kehrte nie mehr zum Schloß ihrer Familie zurück.
 
Menschen
Die einzigen natürlichen Feinde des Drachen. Die Geschichte hat gezeigt, daß Menschen
und Drachen nicht in Frieden zusammen leben können, so daß es den Menschen auch nie möglich war,
aus dem uralten Wissensschatz der Drachen zu schöpfen. Statt dessen erfanden sie immer neue Methoden,
ihn zu bekämpfen und auszurotten.
 
Merlin
Eine alte Sage berichtet davon, daß der Zauberer Merlin aus Britannien als einziger Mensch
 je einen Drachen bei einer Rätselaufgabe besiegen konnte. Dadurch errang er sich die Achtung
der Drachen und den Titel "Lord of the Dragons".
 
Midgard
Die Midgardsage berichtet von Jormungander, der großen Schlange, die den gesamten Globus umschlingt,
geschaffen von Loki, dem Gott des Bösen. An Ragnarök, dem Tag des Letzten Kampfes, muß Jormungander,
die Midgardschlange, dem Gott Thor gegenübertreten.
 
Moordrachen
Leben wie der Name schon sagt in Mooren und Sümpfen – sind aber auch im Internet anzutreffen.
Hierbei handelt es sich um eine besonders nette Drachenart.
Der letzte Vertreter dieser Spezies wurde im Drachental gesichtet.
 
Morgoth
In Tolkiens "Silmarillion" wird uns von Morgoth berichtet, dem Dunklen Feind, der sich im
Ersten Zeitalter der Sonne in die Höhlen von Angband zurückzog,
um dort kraft seines Feuerzaubers die Drachen zu schaffen.
 
Musik
Drachen sind wahre Musikliebhaber und auch oft sehr musikalisch. Sie besitzen eine gute Gesangsstimme
und in ihrer menschlichen Gestalt besitzen sie oft virtuose Fähigkeiten beim Spielen von Saiteninstrumenten.
 
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Name
Ein Drache besitzt oft mehrere Namen – denjenigen, unter dem er landläufig bekannt ist, und seinen wahren Namen, der ihm von seinem Vater bei der Geburt gegeben wird, der die Essenz seines ganzen Seins charakterisiert
und den er niemals verrät. Den wahren Namen eines Drachen zu kennen, bedeutet,
Macht über ihn zu haben.
 
Nyddhögg, auch Nidhoggr
Drache aus der altnordischen Mythologie, sein Name bedeutet "der voller Hass beissende".
Er nagt ständig an einer der Wurzeln der Weltesche Yggdrasil.
 
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Quetzalcoatl
Ein gefiederter Drache aus der präkolumbianischen Mythologie. Dieses aus Vogel und Schlange zusammengesetzte
 Wesen wurde von den Azteken Mexikos Quetzalcoatl genannt und vereinigte in sich die Symbolbedeutung der Erde (Schlange) und des Himmels (Vogel). Bei den Mayas hieß diese Vogelschlange Kukulkan. Dem Quetzalcoatl wurde die Herrschaft über die vier Himmelsrichtungen zugeschrieben.
 
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Roter Drache
Der rote Drache des Cadwaladr ist das Wappentier Wales'. Er erschien erstmals unter Heinrich VII von England
(1485-1509) als Trägerfigur des Schilds mit den königlichen Waffen. Nach einer walisischen Legende
kämpften zwei Drachen miteinander: der rote symbolisierte Wales, der weiße die Angelsachsen.
Später erhielt der Rote Drache von Wales eine besondere Stellung und im walisischen Wappen ist
folgender Satz zu lesen: Y ddraig goch ddyry cychwyn – der rote Drache gibt Stärke.
 
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Scatha
Scatha der Lindwurm, ein Drache aus Tolkiens magischer Welt Mittelerde. Er war der mächtigste Drache des Grauen Gebirges, in das sich die Kaltdrachen – zu denen Scatha gehörte – zurückgezogen hatten. Er wurde von Fram, dem Sohn Frumgars, erschlagen, als dieser den Zwergen des Grauen Gebirges zu Hilfe kam.
 
Schätze
Drachen lieben alle Arten von Edelsteinen und Juwelen, Gold- und Silberschmiedearbeiten – und sie lieben es,
solche Schätze in ihren Horten anzuhäufen. Da sie selbst jedoch nicht der Goldschmiedekunst oder
Steinbearbeitung mächtig sind, übernehmen sie diese Geschmeide von Menschen und anderen Wesen,
durch Handel und Tausch, aber oft auch durch Betrug, durch Raub und Plünderung. Niemals würde sich ein Drache auch nur von einem einzigen Goldstück seines Schatzes trennen, er bewacht den Hort stets argwöhnisch und bemerkt das Fehlen jedes Stückes. Auch schlafen die meisten Drachen auf einem Bett aus Gold und Edelsteinen – von Smaug dem Goldenen wird erzählt, daß er einen funkelnden und strahlenden Bauch hatte, da ihm die Edelsteine bereits in die Haut eingewachsen waren, nachdem er über zweihundert Jahre auf seinem Schatz schlief.
 
Schuppen
Der Drachenkörper ist meist gänzlich mit festen, glänzenden Schuppen bedeckt. Bei manchen Arten fehlen die Schuppen jedoch an Hals und Unterbauch, so daß diese Drachen oft juwelenbesetzte Brustplatten tragen,
um ihre verwundbaren Stellen zu schützen. Seine Schuppen kann der Drache willentlich aufstellen,
auch ist er sehr auf ihre Pflege und Reinlichkeit bedacht. Die Drachenschuppen erneuern sich ständig und wachsen mit dem Drachen mit ähnlich wie menschliche Haare oder Fingernägel, er braucht sich deshalb nicht zu häuten. Die Färbung der Schuppen, ihr Glanz und ihre Härte, hängen mit den vorhandenen Mineralien in ihrer Oberfläche zusammen. Auch kann man an der Beschaffenheit der Schuppen den Gesundheitszustand des Drachen ablesen.
 
Schwarze Magie
Alle Drachen besitzen gewisse magische Fähigkeiten, die sie meist aus der Natur beziehen.
Nur selten verschreiben sich Drachen der Schwarzen Magie und stehen somit im Dienste des Bösen.
 
Seedrachen
Der Lebensraum dieser Wasserdrachenart ist das Meer. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer,
an Land und in der Luft jedoch eher schwerfällig und plump.
Tauchen auch in der fernöstlichen Mythologie auf. In China erzählt der Mythos von fünf Seedrachenkönigen,
die auf dem Meeresgrund in prunkvollen Palästen hausen und ausschließlich Perlen und Opale speisen.
Der oberste der Drachenkönige thront in der Mitte, während die anderen vier exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet sternförmig um ihn herum angeordnet sind. Die Seedrachen sind unsterblich und steigen einmal im Jahr zu den höheren Himmeln auf, um dort Rechenschaft über ihre Taten abzulegen.
 
Shokuin
Ein menschengesichtiger Drache in der japanischen Mythologie, mit einem über 300 Kilometer langen roten,
schuppenbesetzten Körper, einem großen roten Maul, Hörnern, einem Pferdeschwanz, Hufen an den Hinter-
und Klauen an den Vorderbeinen. Die Japaner sagen, sein Schlaf bringt die Nacht, sein Erwachen den Tag,
sein Einatmen bringt den Sommer und sein Ausatmen den Winter.
 
Silberdrachen
Eigentlich normale Großdrachen, die wegen ihrer silberglänzenden Schuppenfarbe zu diesem Namen kamen.
Auch in der Drachenlanze-Saga gibt es silberne Drachen, die stets guter Gesinnung waren. So wurde auch Huma, der legendäre Held, von einem Silberdrachen begleitet und die schöne Elfin Silvara konnte
sich in einen Silberdrachen verwandeln.
 
Skelett
Drachen sind die größten flugfähigen Kreaturen. Um sich in die Lüfte erheben zu können,
müssen sie ihr Gewicht möglichst gering halten, so daß sie Hohlknochen besitzen. Sie haben einen stabilen,
verstärkten Schädel und besonders kräftige Schulterblätter und die Flugfähigen unter ihnen besitzen
ein besonderes Gelenksystem an den Flügelansätzen.
 
Smaug der Goldene
Auch Smaug der Goldene genannt. Einer der Drachen aus Tolkiens fiktiver Welt Mittelerde.
Smaug war der mächtigste Drache seiner Zeit und fiel einst in das Zwergenreich Erebor ein.
Dort vernichtete er das Königreich unter dem Berg und ließ sich für zweihundert Jahre dort nieder.
Vertrieben wurde er von dem berühmten Bilbo Beutlin, der mit zwölf Zwergen zum Berg reiste und Smaug
aus seiner Höhle lockte, woraufhin er dann in Esgaroth am Langen See von Bard dem Bogenschützen
niedergestreckt wurde. Es steht geschrieben, daß Smaug einen Bauch aus Juwelen hatte – er hatte so lange
auf dem Zwergenschatz unter dem Berg geruht, daß ihm die Juwelen und Edelsteine in die Haut
eingewachsen waren und er soll im Flug gar prächtig gefunkelt haben.
 
Sprache
Drachen sind der Sprache mächtig, sie haben die Fähigkeit, sich schnell die Sprache
und die Dialekte ihres jeweiligen Aufenthaltsortes anzueignen. Manche besitzen auch die Gabe,
sich mental mit ihrem Gesprächspartner zu unterhalten.
 
Stimme
Drachen sind selbstverständlich der Sprache mächtig, sie haben eine gute Gesangsstimme
und nicht selten hat ihre Stimme auf Menschen einen eigenartigen, verzaubernden Effekt,
so daß sie sich der Drachenstimme nicht entziehen können und häufig in ihren Bann geschlagen werden.
 
Sternkarten
Im alten Arabien benutzten die Astronomen Drachen als Symbole für die Sterne in ihren Sternkarten,
da Drachen als kosmische Geschöpfe galten.

Sybaris
In der griechischen Mythologie taucht Sybaris auf, eine ungeheure, schreckliche Wasserdrachin,
die das Land in Angst und Schrecken versetzt. Der Drachin wurden jeden Monat schöne Jünglinge geopfert,
doch sie verlor ihr Leben in einem Kampf mit dem Helden Eurybatus.
 
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Tarasque
Der Tarasque ist der große, blaue Wasserdrache, den einst die Heilige Martha besiegte,
indem sie ihn mit Weihwasser besprengte und ihn mit ihrer Stimme bannte. Nach ihm soll
die französische Stadt Tarascon benannt sein.
 
Tatzelwurm
Eine Art Linwurm, von dem die Bayern, die Österreicher und die Schweizer Sagen berichten,
daß er in den Alpen lebte. Der Tatzelwurm soll angeblich ein schlangenähnliches,
flügelloses, jedoch eindeutig reptilartiges Biest gewesen sein, das dem Lindwurm sehr ähnlich war.
 
Tiamat
Tiamat wurde als riesiger, weiblicher Drache dargestellt und symbolisierte in der
mesopotamischen Mythologie den aufgewühlten Salzwasserozean, der noch vor der
Schaffung des Kosmos existierte – aber auch die universelle Urmutter.
Der Salwasserozean Tiamat vermischte sich mit den Wassern des Apsu, des Süßwasserozeans
– aus beiden wurden der Mythologie nach die Götter geschaffen. Tiamat wurde später von
Marduk im Kampf besiegt, indem er einen starken Wind in ihr Inneres hineintrieb,
was sie zu gewaltiger Größe aufbähte, und sie dann mit einem Pfeilschuß niederstreckte.
 
Tierkreiszeichen
Der Drache ist eines der zwölf chinesischen Tierkreiszeichen aus dem Zwölf-Jahres-Zodiakus
(Tierkreis) der Chinesen, der seit über 3000 Jahren Gültigkeit hat. Der Drache ist in der
klassischen Ordnung das fünfte Tier, im unterstehen die Stunden des Tages von 7 bis 9 Uhr morgens,
seine Himmelsrichtung ist Ostsüdost, seine Jahreszeit der Frühling, sein Monat der April,
sein korrespondierendes Zeichen in unserem Tierkreis ist der Widder, sein Element ist das Holz.
Drachenjahre sind z. B. 1940, 1952, 1964, 1976, 1988 und 2000.
 
Tolkien
In der Welt des großartigen Schriftstellers J.R.R. Tolkien galten Drachen stets als böse und verschlagen.
In seiner Welt Mittelerde existierten keine "guten" Drachen, sie sind stets bösartig und zerstörerisch
und mit starken magischen Kräften ausgestattet. Tolkiens Drachen wurden viele tausend Jahre alt
und waren eitel, rachsüchtig und arrogant. Tolkien unterschied die Drachen nach ihrer vorhandenen bzw.
nicht vorhandenen Flugfähigkeit. Innerhalb dieser beiden Gruppen finden sich wiederum Feuerdrachen,
die gewaltige Flammen speien konnten, die sogenannten Urulóki, sowie Kaltdrachen, die ihre Opfer mit
eisigem Atem einfrieren. Siehe auch Glaurung, Ancalagon und Smaug.
Ihre Entstehungsgeschichte wird uns in der "Quenta Silmarillion" berichtet.
 
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Uroboros
Der "Schwanzverschlinger", Darstellung eines Drachen oder auch einer Schlange, die ihren eigenen
Schwanz verschlingt. Erscheint in der nordeuropäischen Kunst üblicherweise in der Form eines
Kreises und symbolisiert Vollständigkeit, Ewigkeit und Vollkommenheit.
 
Urulóki
Die geheimnisvollen Feuerdrachen – auch Heißdrachen genannt - aus Tolkiens Welt Mittelerde,
deren flammender Atem alles versengte. Als erster Urulóki gilt Glaurung, der Vater aller Feuerdrachen.
Obwohl er nicht geflügelt war, galt er das schrecklichste Ungeheuer seiner Zeit und er hatte viele Nachkommen.
Besonders gefürchtet waren die giftigen Flammen, die die Urulóki spien. Im Krieg des Zorns wurden die meisten Urulóki erschlagen, aber ein neues Geschlecht bildete Flügel aus, erhob sich in die Lüfte und verließ Angband. Zu diesem Drachengeschlecht gehörte auch Ancalagon der Schwarze – der vermutlich
der mächtigste Drache aller Zeiten war.
 
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Verwandlung
Viele Drachen können durch Magie Illusionen schaffen und so ihre wahre Gestalt vor den Menschen verbergen.
Erfahrene Drachen können solch Illusionen oft über Wochen aufrecht erhalten.
Auch in alten Sagen tauchen immer wieder Drachen auf, die sich in Menschen verwandeln können und umgekehrt, wie etwa Melusine, Jilocasin oder der legendäre Drachenprinz.
 
 
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Wappentier, Heraldik
In China gilt der Drache als kaiserliches Stammbaum- und Wappentier, aber auch auf europäischen Wappen
ist er gelegentlich zu finden. Schon im antiken Griechenland erschienen Drachen als Wappentiere,
Herakles beispielsweise trug einen Drachen als Emblem. In der europäischen Wappenkunde tauchten
Drachen etwa im 13. Jahrhundert auf, ihre Darstellung auf Wappen und Schilden sollte die Wildheit
und Furchtlosigkeit des Wappenträgers darstellen und Feinde in die Flucht schlagen.
Berühmtester Wappendrache ist wohl der Rote Drache von Wales.
 
Westlicher Drache
Generell ist der Westliche Drache im Gegensatz zum Östlichen ein Tier der Erde, er haust in Höhlen
oder Schluchten und bewacht die Schätze der Tiefe. Sein Charakter gilt in der abendländischen
Mythologie als böse und hinterlistig.
 
Wyvern
Ein Halbdrache, der nur ein Beinpaar, aber auch ein Flügelpaar besitzt und somit flugfähig ist.
Der Wyvern kann wohl in etwa zwischen klassischem Drachen und Schlange eingeordnet werden.
 
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Yang
In der chinesischen Mythologie wird das Yang, also das männliche Prinzip, von Drachen verkörpert.
Als Gegensatz dazu steht das Ying, das weibliche Prinzip. Der Drache verkörpert bei den Chinesen
also die edlen männlichen Tugenden wie Mut, Kraft, Majestät, Bewegung und Befruchtung.

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